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Get in the sunrise! I want to get in the sunrise! (Sunrise, Yeasayer, 2007, 128 bpm)
Ich find das Leben spaßig und all das, aber morgens aufstehen ist ne fiese Sache! Klingelingel! Grummel grummel! Kotz!
Aber ich hab einen Weg für mich gefunden, besser in den Tag zu starten, mit mehr Power, mit mehr Yiippiiyeaaah! Hier die Details zu meinem Morgentrick:
Martin E. P. Seligman schlägt in seinem Buch „ Authentic Happiness“ (sehr empfehlenswerte Abhandlung zum Thema der Positiven Psychologie) eine kleine Übung vor: Es geht darum, abends vor dem Schlafengehen zurückzublicken und sich zu notieren, was der vergangene Tag Tolles gebracht hat. Diese Übung stellt den Fokus auf die erfreulichen Dinge ein und lässt dich das Leben insgesamt ausgeglichener sehen.
Ich finde allerdings etwas schade, dass man dieses positive Gefühl mit ins Bett nimmt und es dort verpuffen lässt. Und daher hier nun mein Remix zur Seligman-Übung.
Übung:
Yippieyeah!
Ziel:
Training des positiven Denkens, ein toller Start in den Tag
Aufgabe:
Statt die Gedankenübung am Abend zu veranstalten, empfehle ich, sie gleich morgens nach dem Aufstehen durchzuführen, am allerbesten während einer kurzen erfrischenden Joggingrunde. Ich stehe auf, ziehe meine Sportklamotten an und laufe ein Mal kurz am Maybachufer entlang. Das sind nicht mehr als zehn Minuten.
Während des Joggens lasse ich den vorigen Tag Revue passieren und suche ganz bewusst nach den Dingen, für die ich dankbar sein kann. Ich bin beispielsweise dankbar dafür, dass es Dickies-Hosen gibt, weil sie mir so gut stehen. Ich freue mich, dass es gestern so schönes Wetter war. Ich freue mich, dass ich so tolle Freunde habe, mit denen ich unterwegs war.
Und wenn der Tag zuvor scheiße war, freu dich eben, dass du gesund bist, sei dankbar dafür, dass heute ein neuer Tag ist.
Den Fokus so bewusst auf die positiven Dinge zu setzen, bringt dich auf eine gute Startlinie in den Tag hinein. Frische Luft und etwas Bewegung und es kann losgehen. Beobachte doch außerdem mal, ob sich durch diese Übung der Sichtwinkel auch im Rest des Tages mehr auf das Positive richtet.





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